Vom Heuschnupfen zum Asthma

Menschen, die von Heuschnupfen betroffen sind, leiden an erkältungsähnlichen Symptomen wie eine laufende, verstopfte oder juckende Nase. Dazu kommen Niesen, gerötete und rinnende Augen, Juckreiz an den Augen oder am Gaumen.

Der Heuschnupfen ist eine Langzeiterkrankung (= chronische Erkrankung), die sich auf das Alltagsleben nachteilig auswirken kann. So kann beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit in der Schule beeinträchtigt sein oder Kinder werden in Ihrem Zimmer "festgehalten".

Wird eine Allergie nicht rechtzeitig behandelt, so kann es zu einem "Etagenwechsel" kommen, das heißt: neben dem Heuschnupfen kann im weiteren Verlauf der Erkrankung auch Asthma bronchiale das Krankheitsbild verschlimmern und zu einer nicht umkehrbaren Schädigung der Lunge führen.

So verursachen Asthma und Heuschnupfen jedes Jahr europaweit mehr als 100 Millionen Fehltage in der Schule und Krankenstandstage.1

 

Illustration: Körperteile, die von Heuschnupfen und Asthma betroffen sind.

 

Literatur:
1. A European Declaration on Immunotherapy: Combating allergy beyond symptoms, EAACI 2011.